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Amandla Awethu!

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Bild: Ute Bella Donna, Silvio-Meier-Straße, Mischtechnik auf LeinwandBild: Ute Bella Donna, Silvio-Meier-Straße, Mischtechnik auf LeinwandDie Berliner Künstler-Gruppe Tendenzen will keine schönen Bilder für das Wohnzimmer. Sie will raus an die Öffentlichkeit und etwas bewirken, möchte mit künstlerischen Mitteln gesellschaftliche Ungerechtigkeiten angehen. Vor vier Jahren wandte sie sich deshalb an die junge Welt, um auf der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz eine Ausstellung für die mehr als 2.500 Gäste zu organisieren.

Auch bei der nächsten Konferenz, die am 14. Januar 2017 in Berlin stattfindet, wird es wieder eine Ausstellung der tendenzen geben. Passend zum Konferenzmotto »Den rechten Vormarsch stoppen!« heißt sie »No pasaran! – Die Reaktionäre werden nicht durchkommen!«.

Hierfür sind bereits einige interessante Bewerbungen eingegangen, zum Beispiel von der Berliner Aktionskünstlerin und Friedensaktivistin Ute Bella Donna oder dem iranischen Grafikdesigner und Maler Ahmad Majd Amin. Immer mehr Künstler wissen, dass diese Ausstellung kein ästhetisches Beiwerk der Konferenz ist, sondern ein eigenständiger politischer Beitrag. In einem Interview mit dieser Zeitung sagte Majd Amin Anfang des Jahres: »Wir sind freie Maler, aber wir leben nicht in einer freien Gesellschaft. Ich würde mich als Künstler in einem geschlossenen Raum beschreiben, der Demokratie genannt wird. Da müssen Künstler, Schriftsteller und Journalisten helfen, eine Tür zu finden.«

Da der Aufruf zur Teilnahme an der Kunstausstellung recht kurzfristig ausgeschrieben war, hat die Gruppe Tendenzen die Bewerbungsfrist bis zum 13. November 2016 verlängert. Alle Teilnahmemodalitäten finden sich hier

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