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Seit dem ersten Tag ihres Erscheinens ist die Tageszeitung junge Welt der internationalen Solidarität verpflichtet. Solidarisch mit allen Ausgebeuteten und Unterdrückten zu sein, heißt auch, dabei zu helfen, eine menschenwürdige Lebensgrundlage für alle zu sichern. In diesem umfassenden Verständnis von Solidarität wissen wir uns seit Jahrzehnten eins mit Fidel Castro. Als Repräsentant des sozialistischen Kuba auf der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung analysierte er bereits am 12. Juni 1992 in Rio de Janeiro die drohende ökologische Katastrophe, ihre Ursachen und die Lösungswege zu ihrer Abwendung (nachzulesen unter jungewelt.de/Fidel-Castro-UNO).

Seine höchstaktuellen Forderungen nach nachhaltiger Lebensweise, verbunden mit gerechter internationaler Wirtschaftsordnung, wurden nicht nur von den Politikern der »westlichen Wertegemeinschaft« jahrzehntelang ignoriert. Eine vom Zeitraum und Umfang her beispiellose Blockade richtet sich gerade gegen das Land, welches Solidarität mit Mensch und Natur nicht nur einfordert, sondern vorlebt. Mehr noch: Die USA unter Präsident Donald Trump exekutieren ein »komplettes und vollständiges Embargo« der sozialistischen Insel mit bereits verheerender Wirkung.

Gemeinsam mit Kuba-Solidaritätsgruppen sowie Leserinnen und Lesern haben wir deshalb am gestrigen Abend in der jW-Ladengalerie beraten, was wir beitragen können, um dieses Unrecht zu stoppen. Geplant ist eine öffentlichkeitswirksame, von möglichst vielen Organisationen getragene Aktion in zahlreichen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dort sollen im zeitlichen Vorfeld der auf der UN-Vollversammlung anstehenden Abstimmung über die Verurteilung der Blockade Großplakate, Massenplakatierungen und Infoveranstaltungen eine breite Öffentlichkeit mobilisieren. Wir rufen Sie auf, daran mitzuwirken. Unter jungewelt.de/unblock-cuba können Sie sich über die entsprechenden Möglichkeiten informieren.

 

Erschienen am 20. September 2019 in der Tageszeitung junge Welt

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