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Kampf um die Zukunft

Am 11. Januar 2020 öffnen sich in Berlin zum 25. Mal die Türen zur Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz. Zeit für einen Rückblick? Gerne ein anderes Mal! Denn jetzt ist Zukunft angesagt, genauer: »Macht der Straße – Kampf um die Zukunft …«. So lautet der Titel der nächsten Konferenz, die Protestbewegungen auf der ganzen Welt gewidmet ist. Mit dem uns sehr wichtigen Zusatz – weil wir der gesamten Diskussion eine Richtung geben wollen – »… die Systemfrage beantworten«.

Seit dem Niedergang des sozialistischen Weltsystems eilen rechte und faschistische Kräfte scheinbar unaufhaltsam von Erfolg zu Erfolg, während fortschrittliche Kräfte immer mehr in die Defensive geraten. Doch mittlerweile regt sich weltweit auf den Straßen Widerstand. Aktivisten erkennen, dass bestehende Verhältnisse geändert werden müssen – und können. Immer mehr wird deutlich, dass es nicht nur um diese oder jene Reform geht, sondern um Grundsätzliches: Die Systemfrage wird gestellt.

AUFRUF zur TEILNAHME an der KUNSTAUSSTELLUNG

im Rahmen der XXV. Internationalen Rosa–Luxemburg–Konferenz
am 11.01.2020 im Mercure Hotel MOA Berlin, Stephanstr. 41, 10559 Berlin

Zum siebenten Mal in Folge organisiert die GRUPPE TENDENZEN BERLIN gemeinsam mit der Tageszeitung junge Welt eine Kunstausstellung anlässlich der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz. In diesem Jahr lautet der Titel:

Wenn Produktion in Destruktion umschlägt:
Kapitalismus zerstören, nicht Mensch und Natur!

In der »Deutschen Ideologie« analysiert Marx, dass »in der Entwicklung der Produktivkräfte […] eine Stufe ein[tritt], auf welcher Produktionskräfte und Verkehrsmittel hervorgerufen werden, welche unter den bestehenden Verhältnissen nur Unheil anrichten, welche keine Produktionskräfte mehr sind, sondern Destruktionskräfte.« Dies gilt für alle Bereiche der Produktion – auch für die Landwirtschaft, wo der Boden durch immer mehr Dünger und Pflanzenschutzmittel ruiniert werden. Die Produktionskräfte wirken gleichsam destruktiv auf die Natur, die im Kapitalismus bloß ein Ausbeutungsobjekt ist. Diese Art des Umgangs mit der Natur ist allein durch eine Umwälzung aller kapitalistischen Verhältnisse zu verändern.

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