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Wer die Möglichkeit nutzen will, die Tageszeitung ­junge Welt an einem einzigen Tag kennenzulernen, sollte die Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz besuchen, die am 11. Januar 2020 in Berlin stattfindet. Dort gibt es all das, was diese außergewöhnliche Zeitung ausmacht, zum Beispiel Außenpolitik: Aktivisten sozialer Bewegungen aus Libanon und Israel, USA und Kuba, Kolumbien und Frankreich berichten über ihre Erfahrungen. Kultur wird nicht irgendwo am Schluss angepappt, sondern findet im laufenden Programm statt: Eingerahmt von den Folk-Punkern The Pokes gibt es revolutionäre Kunst mit dem Stück »Das Floß der Medusa«, dem libanesischen Weltmusiker Marcel Khalifé und progressiver Theaterkultur. Natürlich fehlt auch die Innenpolitik nicht: So werden in einer Gesprächsrunde Vertreter von sechs verschiedenen Bewegungen (darunter auch Fridays for Future) über ihre Erfahrungen berichten. Mit der abschließenden Podiumsdiskussion loten wir aus, welchen Einfluss Flucht und Migration auf die Klassenkämpfe im Land haben.

Auf der Konferenz kann man auch den bunten Haufen der jW-Lesenden kennenlernen. Die 3.000 Teilnehmenden bilden einen Querschnitt der junge Welt-Kundschaft ab: Junge und Alte, lohnabhängig Beschäftigte und Rentner, Gewerkschafter und Kleinunternehmer, Studenten und Professoren, Schüler und Auszubildende, Menschen aus Ost, West, Süd und Nord des Landes und viele internationale Gäste werden auf der Konferenz miteinander ins Gespräch kommen. Unbestritten ist die Rosa-Luxemburg-Konferenz der kraftspendende Jahresauftakt für linke Kräfte im ganzen deutschsprachigen Raum. (jW)Das komplette Programm ist unter www.rosa-luxemburg-konferenz.de zu finden.

Erschienen am 29. November 2019 in der Tageszeitung junge Welt

Broschüre 2020

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