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Franz Haslbeck im Gespräch mit Anja Panse. Foto: Christian MangFranz Haslbeck im Gespräch mit Anja Panse. Foto: Christian Mang

Das Aktionsbündnis gegen die Münchner Sicherheitskonferenz hat am Samstag im Rahmen der Berliner Rosa-Luxemburg-Konferenz zur Großdemonstration am 15. Februar in der bayerischen Landeshauptstadt und zu weiteren Aktivitäten aufgerufen. Mit Blick auf die Konferenz von Wehrpolitikern, Militärs und Rüstungslobbyisten im Luxushotel Bayerischer Hof sagte der Münchner Aktivist Franz Haslbeck, es sei »relativ egal, welche Themen sie auf ihrer Showbühne präsentieren«. Im Hinterzimmer werde dort harte Interessenpolitik im Sinne des Kapitals gemacht. Die Bundeswehr habe sich längst von ihrem Selbstverständnis als Verteidigungsarmee verabschiedet und sei zu einer globalen Interventionsarmee umgebaut worden. Eine weitere Sprecherin der Antikriegsbewegung hob hervor, die Bundeswehr stelle nach den USA das zweitgrößte Kontingent beim geplanten NATO-Großmanöver »Defender 2020«.

Bereits eine Woche vor Beginn der sogenannten Sicherheitskonferenz beginnt am 7. Februar die Veranstaltungsreihe der 18. Münchner Friedenskonferenz mit Vorträgen und Diskussionsrunden im Alten Rathaus sowie im DGB-Haus.

Weitere Informationen der Veranstalter gibt es auf den Internetseiten www.friedenskonferenz.info und www.antisiko.de. (jW)

 

Übernommen aus dem jW Online Spezial zur Konferenz 2020: https://www.jungewelt.de/blogs/rls-2020

 

Broschüre 2020

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