Eduardo Sosa. Foto: Juventud RebeldeEduardo Sosa. Foto: Juventud RebeldeDer Liedermacher Eduardo Sosa ist weltweit gefragt, kehrt aber am liebsten zu seinen Wurzeln zurück, wie er im Herbst nach einer Tour durch Dörfer und Städte im Osten Kubas erklärte. Sein bekanntester Titel »A mi me gusta, Compay«, das Lieblingslied von Che Guevaras Tochter Aleida, beginnt mit der Zeile »Ich lebe gerne hier, wo ich lebe«. Sosa wählte dafür den Stil einer Guaracha, die in Kuba lange zur Musik der benachteiligten sozialen Schichten gehörte.

Sosa wohnt seit einigen Jahren in Havanna, aber es zieht ihn immer wieder in den »Oriente«, wie die Ostprovinzen in Kuba genannt werden, und dort besonders zu den Menschen, die selten in Konzertsäle gehen. Musik sei Teil der kulturellen Identität seines Landes, sagte er 2015 in einem jW-Interview. »Wenn ein Land seine Kultur verliert, existiert es nicht mehr.« Dagegen lohnt der Kampf: »Als Musiker will ich die kubanische Musik verteidigen und bekanntmachen«.

Vorzugsweise setzt Sosa auf kubanische Rhythmen wie den Son, den Bolero oder die Guaracha, auch wenn sein Repertoire genauso Balladen und Blues umfasst. Er stand mit dem spanischen Weltstar Ana Belén auf der Bühne und mit kubanischen »Trovadores« wie Pablo Milanés oder Silvio Rodríguez. Er tourte durch Lateinamerika und Europa, repräsentierte sein Land auf den Weltfestspielen der Jugend in Caracas (2005), Quito (2013) und Sotschi (2017).

Geboren wurde er am 18. April 1972 im Municipio Mayari, einer an San­tiago de Cuba grenzenden Region im Osten. Berühmteste Söhne des Municipios sind die Brüder Fidel und Raúl Castro, die auf dem väterlichen Gutshof im Dorf Birán zur Welt kamen. Im »Oriente« verbinden sich die revolutionären Traditionen der »Mambises« aus den Unabhängigkeitskriegen gegen die spanische Kolonialherrschaft mit der traditionellen kubanischen Musik.

Wie sein großes Vorbild Miguel Matamoros, ein legendärer Komponist, Sänger und Bandleader, ist Sosa Autodidakt. Inspiriert durch seine Großmutter sei die Musik seine vielleicht größte Liebe geworden, sagt er. »Ich habe als Kind gern gesungen und wollte mich dazu auf der Gitarre begleiten. Ein Nachbarsjunge zeigte mir einen Akkord, ein Freund dann einen anderen.« Eine Musikschule hat Sosa, der einen Hochschulabschluss als Lehrer besitzt, nie besucht. Aber mit zwölf ist er schon auf Veranstaltungen von Studentenorganisationen aufgetreten, später gewann er als Mitglied des Studentenverbandes FEU zahlreiche Preise. Zum Profi wurde Sosa als Gründungsmitglied des Duos »Potrova« ab 1997. Fünf Jahre lang hatten er und Ernesto Rodríguez Alvarez große Erfolge mit modernen Arrangements traditioneller kubanischer Musik, zwei Aufnahmen erscheinen beim Major-Label EMI.

Nach der Auflösung des Duos im Jahr 2002 widmete sich Sosa verstärkt der »Trova« und entwickelte sich solo weiter. 2017 erhielt er für sein Album »Como si fueran mías« den renommierten Schallplattenpreis »Premio Cubadisco«. Er will das nachlassende Interesse der jüngeren Generation »an unseren Ursprüngen« wecken: »Wir sollten neue Einflüsse integrieren, aber dabei dürfen unsere Wurzeln nicht verloren gehen.«

Die 21jährige Sängerin Annie Garcés, die mit Sosa im Herbst auf Tour durch den Osten Kubas war, ist eine Vertreterin der jungen Musikergeneration, die der Liedermacher dabei im Sinn hat. Beide waren gemeinsam auch an der Einspielung von Raúl Torres’ Komposition »Cabalgando con Fidel« beteiligt. Nach dem Tod des Revolutionsführers Fidel Castro wurde die Aufnahme in 40 Stunden – ohne Pause – in den Abdala-Studios von Havanna gemacht. »Ich fühlte mich sehr bewegt und emotional aufgewühlt, dass sie mich gebeten hatten mitzuwirken«, sagte Annie Garcés, die jüngste beteiligte Interpretin.

Eduardo Sosa sieht in dem spontan und kollektiv aufgenommenen »Cabalgando con Fidel« eine Bestätigung seiner künstlerischen Vorstellungen. Das Lied sei kein Pamphlet. »Und obwohl uns die Zeit im Nacken saß, wollten wir unbedingt Musiker verschiedener Generationen und Genres dabei haben«. Geschichte und Wirken Fidels bewegen Generationen. Menschen aller Altersgruppen teilen seine Ansichten, Bestrebungen und Träume. »Fidel besaß unbestreitbar menschliche Größe, war als Führer dieses Landes angesehen und war für viele andere Teile der Welt Orientierung und Impulsgeber«, sagt Sosa. »Cabalgando con Fidel« sei ein aufrichtiges Lied: »Ich identifiziere mich mit seiner Aussage.« Am 12. Januar ist der Liedermacher Eduardo Sosa Gast der XXIV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin.

Erschienen am 20. Dezember 2018 in der Tageszeitung junge Welt

rlk24 plakat XXIII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2015 Rosa-Luxemburg-Konferenz 2014
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2013
 
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2012  Rosa-Luxemburg-Konferenz 2011 
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2010  Rosa-Luxemburg-Konferenz 2009   Rosa-Luxemburg-Konferenz 2008
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2007 Rosa-Luxemburg-Konferenz 2006 Rosa-Luxemburg-Konferenz 2005
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2004
 
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2003 
 Rosa-Luxemburg-Konferenz 2002
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2001
 
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2000    Rosa-Luxemburg-Konferenz 1999
Rosa-Luxemburg-Konferenz 1998  Rosa-Luxemburg-Konferenz 1997  Rosa-Luxemburg-Konferenz 1996

Venezuela-Veranstaltung 28. Mai 2019

Seit 1996 dabei gewesen

Seit 1996 waren zu Gast auf der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz:

Jude Abbott (Sängerin der Band Chumbawamba, Großbritannien), 2005
Mumia Abu-Jamal (politischer Gefangener und Journalist, USA), 1998-2019
Sundiata Acoli (ehem. Black Panther Party, Black Liberation Army, USA), 2013
Arlín Alberty Loforte (Leiterin von Granma Internacional, Kuba), 2017
Tariq Ali (Schriftsteller, Filmemacher, Historiker, Politikwissenschaftler, Pakistan), 2002
Alpidio Alonso Grau (Dichter und Schriftsteller, Abgeordneter, Kuba), 2016
Elmar Altvater (Professor der Politikwissenschaften, Freie Universität Berlin), 1999
Adel Amer (Generalsekretär der KP Israels), 2018
Silvia Ayala (linke Parlamentarierin, Honduras), 2010
Dario Azzellini (Publizist, Dokumentarfilmer, Politikwissenschaftler), 2004

Aitak Barani (Zusammen e. V., Frankfurt/M.), 2017
Nnimmo Bassey (Dichter, Umweltschützer, Nigeria), 2018
Erika Baum (Kommunistin und Antifaschistin), 2010
Canan Bayram (MdB Bündnis 90/Die Grünen), 2018
Rolf Becker (Schauspieler, IG Medien Hamburg), 2000, 2007, 2012, 2015, 2017, 2018
Esther Bejarano (Sängerin und Antifaschistin, Hamburg), 2016
Dan Berger (Schriftsteller, Aktivist, Dozent, USA), 2013
Piero Bernocci (nationaler Sprecher der COBAS-Gewerkschaft, Italien), 2003
Lorenz Gösta Beutin (MdB Die Linke), 2018
Heinz Bierbaum (stellv. Vorsitzender der Partei Die Linke, Professor für Betriebswirtschaft), 2012
Achim Bigus (Betriebsrat bei VW-Zulieferer Karmann), 2010
Joachim Bischoff (Redaktion Sozialismus), 1997
Lothar Bisky (Vorsitzender der Europäischen Linkspartei), 2009
Gerhard Branstner (Schriftsteller), 1997
Harpal Brar (Publizist und Politiker, Indien), 2003
André Brie (Mitglied Parteivorstand PDS), 1999
Luís Britto García (Essayist und Publizist, Venezuela), 2018
Lena Bröckl (ATTAC Deutschland), 2002
Ellen Brombacher (Kommunistische Plattform in der PDS bzw. Die Linke), 1999, 2016, 2017
Francisco Brown Infante (Zentrum für Europäische Studien, Kuba), 2001, 2007
Micha Brumlik (Hochschullehrer, Stadtrat B 90/Grüne), 1997
Robert R. Bryan (Anwalt und Experte für Menschenrechte, USA), 2007, 2008, 2010, 2011

Hernando Calvo Ospina (Journalist, ehemal. politischer Gefangener, Kolumbien), 2013
William Castillo (Vizeaußenminister, Venezuela), 2018
Brian Campfield (Generalsekretär North Ireland Public Service Alliance [NIPSA], Großbritannien), 2011
Cesár Carillo (Europavertreter der Erdölgewerkschaft USO, Kolumbien ), 2004
Pedro Noel Carrillo Alfonso (Ressort Internationale Beziehungen im ZK der KP Kubas), 2012
John Catalinotto (International Action Center, USA), 2001, 2002
Ramón Chao (Schriftsteller, Journalist, Frankreich), 2013
Roberto Chile (Fotograf, Dokumentarfilmer, Kuba), 2016
Michel Chossudovsky (Professor für Wirtschaftswissenschaften, Kanada), 2010, 2014
Roland Claus (PDS-Landesvorsitzender Sachsen-Anhalt), 1997
Faustino Cobarrubia Gómez (Kubanisches Institut für Weltwirtschaft), 2002
Paul Cockshott (Computerwissenschaftler, Universität Glasgow, Großbritannien), 2006
Aydın Çubukçu (Journalist, ehem. politischer Gefangener, Türkei), 2016

Amath Dansokho (Generalsekretär der Partei der Unabhängigkeit und Arbeit Senegals), 2009

Alberto da Silva Moreira (Befreiungstheologe, Universität Goiania, Brasilien), 2007
Dietmar Dath (Autor und Journalist), 2012, 2019
Rodolfo Dávalos (Jura-Professor, Universität Havanna, Kuba), 2003
Angela Davis (Soziologin, Bürgerrechtlerin, Politikerin, USA), 2005
Peter Decker (Redaktion Gegenstandpunkt), 1997
Radhika Desai (Ökonomin, Universität Manitoba, Kanada), 2015
Diether Dehm (stellvertretender Vorsitzender der PDS), 2000
Judith Dellheim (Ökonomin, Mitglied des Parteivorstandes der PDS), 1998
Selahattin Demirtaş (Kovorsitzender der HDP, Türkei), 2017
Gerd Deumlich (Redaktion Marxistische Blätter), 1997
Heinz Dieterich Steffan (Professor der Soziologie, Universität Mexiko-Stadt), 1998, 2006
Ding Xiaoqin (Wirtschaftswissenschaftler, VR China), 2018
Jutta Ditfurth (Publizistin, Buchautorin und Stadtverordnete von ÖkoLinX-ARL im Frankfurter Römer), 1997, 2001, 2012
Sharon Dolev (Gründerin und Direktorin der Regionalen Friedens- und Abrüstungsbewegung in Israel), 2015
Katrin Dornheim (Betriebsratsvorsitzende bei der DB Station & Service AG [Transnet]), 2011
Said Dudin (Journalist und Diplom-Politologe, Palästina), 2001

Thomas Ebermann (Publizist und Politiker), 1999, 2000
Stefan Eggerdinger (Autor), 1997

Johanna Fernandez (Historikerin und Sprecherin des Verteidigungsteams von Mumia Abu-Jamal, USA), 2012
Olga Fernández Rios (Philosophin, Universidad de La Habana, Kuba), 1998
Selim Ferat (Schriftsteller, Mitarbeiter am kurdischen Institut für Wissenschaft und Forschung in Berlin), 1998
Heinrich Fink (ehem. evangelischer Theologe und Vorsitzender der VVN-BdA), 2007
Sara Flounders (International Action Center, USA), 2009
Ulrich Franz (Chemiekreis Wuppertal), 2002
Dieter Frielinghaus (ehem. Moderator der Reformierten Gemeinden und Mitglied der Kirchenleitung Berlin-Brandenburg), 2001, 2016
Uwe Fritsch (freigestellter Betriebsrat, VW Wolfsburg), 2000
Juan Carlos Frómeta de la Rosa (ZK der KP Kuba), 2005
Georg Fülberth (emeritierter Professor für Politikwissenschaft), 2012

Geraldo Gasparin (Mitglied der Bundesdirektion der Landlosenbewegung »Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra« [MST] in Brasilien, Beiratsmitglied der Bundesschule »Escola Nacional Florestan Fernandes«), 2012
Wolfgang Gehrcke (stellvertretender PDS-Bundesvorstand), 1996
Christian Geissler (Schriftsteller), 2005
Sami Ben Ghazi (Mitglied der Direktion der Union de la jeunesse communiste de Tunisie [Union der Kommunistischen Jugend Tunesiens]), 2012
Vladimiro Giacché (Ökonom, Italien), 2019
Klaus Gietinger (Autor und Regisseur), 1997, 2009
David Gilbert (ehem. Weather Underground, USA), 2013
Denis Goldberg (Bürgerrechtler und Weggefährte Nelson Mandelas, Südafrika), 2014
Georgina Alfonso Gonzáles (stellvertretende Leiterin des kubanischen Philosophie-Instituts), 2009
Leonel Gonzáles (Mitglied des Nationalen Sekretariats der Zentrale der Gewerkschaften Kubas [CTC]), 2000
William Grigsby Vado »El Chele« (Direktor von Radio La Primerisima, Nicaragua), 2008
Peter Grottian (Professor für Sozialwissenschaften und politischer Aktivist, Freie Universität Berlin), 2007
Lucas Gualdrón (Mitglied des internationalen politisch-diplomatischen Korps der Revolutionären Streitkämpfe Kolumbiens – Armee des Volkes, FARC-EP), 1999

Jan von Hagen (Gewerkschaftssekretär, Verdi-NRW), 2019
Nina Hager (DKP), 1996
Nina Hauer (SPD), 1996
Alain Hayot (Professor für Soziologie, Universität Marseille, Mitglied des Nationalkomitees der KP, Frankreich), 1999
Wladislaw Hedeler (Historiker), 2016–2018
Gabriele Heinecke (Rechtsanwältin), 2013
Volker Hermsdorf (Journalist, jW-Autor), 2015
Nieves Iliana Hernández (Int. Abt. des ZK der KP Kubas), 2019
Gerardo Hernández (Cuban Five, Kuba), 2016
Uwe Hiksch (Bundesgeschäftsführer der PDS), 2003
Wieland Hoban (Komponist, BRD/Großbritannien), 2019
Hannes Hofbauer (Autor und Verleger, Österreich), 2004
Elvira Högemann (Autorin), 1997
Hans Heinz Holz (Philosoph, Schweiz), 2006, 2008
Matthias von Herrmann (Pressesprecher »Die Parkschützer«, »Stuttgart21«), 2011
Alfred Hrdlicka (Bildhauer und Grafiker, Österreich), 2005
Michael Hudson (Ökonom, USA), 2019

Carlos Insunza Rojas (Koordinator des öffentlichen Sektors, Chilenischer Gewerkschaftsdachverband [CUT], Mitglied des Zentralkomitees der KP Chiles), 2013

Ulla Jelpke (MdB, Innenpolitische Sprecherin der PDS-Bundestagsfraktion, 2002; Die Linke, 2011)
Zivadin Jovanovic (ehem. Außenminister der Bundesrepublik Jugoslawien), 2014
Bettina Jürgensen (Vorsitzende der DKP), 2011

Anders Kaergaard (dänischer Whistleblower und Geheimdienstaussteiger), 2014
Christina Kaindl (Aktionsbündnis »Wir zahlen nicht für Eure Krise«), 2010
Boris Kagarlitzky (Soziologe und Publizist, Russische Föderation), 2002
Ernest Kaltenegger (Fraktionsvorsitzender der KPÖ im Steiermärkischen Landtag, Österreich), 2007
Christos Katsotis (Mitglied des PAME-Sekretariat und des ZK der KKE, Griechenland), 2011
Dietrich Kittner (Kabarettist), 2008
Angela Klein (Mitorganisatorin der Euromärsche), 2006
Patrik Köbele (Vorsitzender der DKP), 2013, 2017
Otto Köhler (Publizist), 2015, 2019
Klaus Kolloch (Professor der Wirtschaftswissenschaften, ehem. HU Berlin), 1999
Lena Kreymann (Bundesvorsitzende der SDAJ), 2016, 2019
Alain Krivine (Europaabgeordneter/LCR, Frankreich), 2002
Jörg Kronauer (Sozialwissenschaftler und freier Journalist), 2014, 2018
Michael Kronawitter (praktizierender Arzt und Antifa-Aktivist), 2009
Volker Külow (Historiker), 2016–2018
Ertugrul Kürkcü (Abgeordneter der HDP, Türkei), 2017
Robert Kurz (Redaktion Krisis), 1997

Helmut Laakmann (Sprecher beim Arbeitskampf im Krupp-Stahlwerk Rheinhausen), 2008
Oskar Lafontaine (Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Bundestag, 2006; Politiker und Publizist, 2015)
Annelies Laschitza (Autorin und Historikerin), 1998
Sabine Leidig (MdB, Die Linke), 2010
Marco León Calarcá (Comandante der FARC-EP, Kolumbien), 2015, 2017
Pierre Lévy (Herausgeber der Zeitschrift La lettre de Bastille - République - Nations, Frankreich), 2010
Renate Licht (Regional-und Landesvorsitzende des DGB Thüringen), 2010
Constanze Lindemann (ver.di), 2003
Agostinho Lopes (Mitglied des ZK und der Ökonomischen Kommission der KP Portugals, Mitglied der Parlamentsfraktion der PCP), 2012
Oscar López Rivera (Unabhängigkeitskämpfer für Puerto Rico, USA), 2013
Domenico Losurdo (Philosoph, Italien), 2009
Stefanos Loukas (Direktor und Herausgeber von Rizospastis, Mitglied im Politbüro der KKE, Griechenland), 2009
Gesine Lötzsch (stellvertretende Fraktionsvorsitzende Die Linke.PDS, MdB, 2007; Vorsitzende Die Linke, 2011)

Gladys Marín (Generalsekretärin der KP Chiles), 1999
Alexej Markow (Kommunistischen Einheit der Brigade »Prisrak«, Donbass), 2016
Iván Màrquez (ehem. Verhandlungsführer der FARC, Kolumbien), 2019
Alberto Martínez (Internationale Kommission der FARC-EP, Kolumbien), 2000
Ulrich Maurer (ehem. Landesvors. SPD Baden-Württemberg, Die Linke), 2019
Leo Mayer (1998; Sekretariat Parteivorstand DKP, ehem. stellv. BRV Siemens, 2007)
Achille Mbembe (Politikwissenschaftler und Philosoph, Kamerun), 2018
Peter Mertens (Vorsitzender der Partei der Arbeit Belgiens), 2015
Maria Mies (emeritierte Professorin der Soziologie), 1998
Hans Modrow (ehemal. DDR-Ministerpräsident, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei Die Linke), 2015
Markus Mohr (Erwerbsloser, Aktivist der autonomen Bewegung), 2008
Aurélio Monteiro dos Santos (Mitglied der Zentralen Kontrollkommission der PCP, Portugal), 2006
Iván Morales (Movimiento al Socialismo [MAS], Bolivien), 2005
Luis Morlote (Präsident der Asociación Hermanos Saíz [Organisation junger kubanischer Schriftsteller und Künstler], Abgeordneter der Nationalversammlung, Kuba), 2013
Elfriede Müller (Redaktion Bahamas), 1997

Vlado Nadazdin (Serbische Republik, ehem. Generalkonsul der Bundesrepublik Jugoslawien in Düsseldorf), 2004
Iba Ndiaye Diadji (Generalsekretär der Konföderation der Autonomen Gewerkschaften und der Lehrergewerkschaft Senegals, Dakar, Senegal), 2000

Clotile Ohouochi (ehem. Sozialministerin, Côte d’Ivoire), 2018
Ana Elisa Osorio Granado (Umweltministerin im Kabinett Chávez, Venezuela), 2004
Arnaldo Otegi (Politiker, Baskenland), 2007, 2017

Norman Paech (Völkerrechtler), 2011
Tubal Paez (Vorsitzender des kubanischen Journalistenverbandes), 2008
Anja Panse (Schauspielerin), 2018, 2019
Aleka Papariga (Generalsekretärin der KP Griechenlands [KKE]), 2008
Enriqueta Parreño (KP Kuba), 1999
Sémou Páthe Guèye (Professor der Philosophie an der Universität Dakar, Senegal), 2001
Petra Pau (PDS-Landesvorsitzende Berlin), 1997
Tobias Pflüger (Politikwissenschaftler, im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung Tübingen), 2001
Dorothee Piermont (bis 1994 Abgeordnete für die Grünen im Europaparlament), 1998
Alberto Pinzón (Teilnehmer an den Friedensverhandlungen 2001, Kolumbien), 2017
Günter Pohl (Internationaler Sekretär der DKP), 2018
Abel Prieto (ehem. Kulturminister, Kuba), 2019

Guillermo Quintero (Filmemacher, Mexiko), 2017

Bodo Ramelow (Fraktionsvorsitzender Die Linke im Landtag Thüringen), 2013
Ignacio Ramonet (Direktor von Le Monde Diplomatique en Español, Präsident des Vereins Mémoire des luttes, Ehrenpräsident von Attac, Frankreich), 2008, 2013
Miloslav Ransdorf (Stellvertretender Vorsitzender der KP Böhmens und Mährens (KSCM), Tschechische Republik), 2000
Heinz Ratz (Strom & Wasser), 2014, 2017
Thomas J. Richter (Maler und Grafiker), 2000
Wolfgang Richter (GBM), 2005
Anne Rieger (IG Metall, Waiblingen), 2000
Bernd Riexinger (Vorsitzender der Partei Die Linke), 2014, 2017
Iwan Rodionow (Chefredakteur von RT Deutsch, Russland), 2015
Maria Rojas (Wissenschaftlerin, Chile), 2001
Karl Heinz Roth (Historiker, praktizierender Arzt), 1998
Juan Ramon Ruiz (Nationale Revolutionäre Einheit Guatemalas [URNG]), 1999
Thomas Rudek (Wassertisch Berlin), 2011
Rainer Rupp (ehem. Mitarbeiter im NATO-Hauptquartier, Autor), 2001, 2014

Imad Samaha (l´Université Libanaise, Mitglied des Politbüros der KP Libanons), 2009
Jorge Santana Peréz (Philosoph, Universität Havanna, Kuba), 2004
Selma Schacht (Arbeiterkammerrätin, Österreich), 2018
Monty Schädel (politischer Geschäftsführer Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner DFG-VK), 2014
Herman Schaus (Landessprecher ver.di Hessen), 2007
Elmar Schmähling (Flottillenadmiral a.D., GBM), 2004
Ulrich Schneider (Generalsekretär Internationale Föderation der Widerstandskämpfer FIR), 2014
Nina Scholz (Journalistin), 2019
Eberhard Schultz (Rechtsanwalt, namhafter Verteidiger in Kurdenprozessen), 1998
Andrea Schuhmann (Antifaschistische Linke Berlin [ALB]), 2007
Günter Schumann (Bildhauer), 2006
Mandakranta Sen (Schriftstellerin, Indien), 2008
Irma Sehwerert Mileham (Mutter von René González Sehwerert (Cuban Five), Kuba), 2011
Maria do Socorro Gomes Coelho (Präsidentin Weltfriedensrat, Brasilien), 2014
Uwe Soukup (Journalist und Buchautor), 1999
Eckart Spoo (Publizist, Redaktion Ossietzky), 2003
Heinz Stehr (Vorsitzender der DKP), 2002
Klaus Steiniger (Chefredakteur Rotfuchs), 2007
Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin, Österreich), 2016
Christian Ströbele (B'90/Die Grünen), 1996, 2001
Peter Strotmann (ATTAC-Rat), 2003
Eugenio Suárez Pérez (Direktor der Zeitschrift Cuba Socialista, Kuba), 2006
Veronika Sykorova (stellv. Vorsitzende des Kommunistischen Jugendverbandes Tschechiens, KSM), 2007

Gáspár Miklós Tamás (Philosoph und Politiker, »Grüne Linke«, Ungarn), 2011
Mesale Tolu (Journalistin), 2019

Enrique Ubieta (Journalist und Philosoph, Direktor der Zeitung La calle del medio, Kuba), 2010, 2018

David Velásquez (Botschafter von Venezuela im Iran), 2011
Inge Viett (Radikale Linke), 2011

Sahra Wagenknecht (1998; Mitglied im Bundesvorstand der PDS, 2004;  Europaabgeordnete / Die Linke, Mitglied im Parteivorstand, 2008; Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, 2016)
Peter Wahl (ATTAC-Koordinierungsrat), 2004
Linn Washington (Journalist, USA), 2015
Freja Wedenborg (Redakteurin der dänischen Tageszeitung Arbejderen), 2014
Carolus Wimmer (internationaler Sekretär der KP Venezuelas), 2018
Willy Wimmer (CDU-Politiker, ehem. Vizepräsident der OSZE), 2015
Susann Witt-Stahl (Publizistin), 2013, 2016, 2017, 2019
Frieder Otto Wolf (MdEP B'90/Die Grünen), 1999
Winfried Wolf (Redaktion SoZ/MdB PDS), 1997, 2001
Mag Wompel (Redakteurin LabourNet Germany), 2005
Alan Woods (Autor und Publizist, Großbritannien), 2003
Jean Wyllys (Partido Socialismo e Liberdade, Brasilien), 2017

Feng Yuan (Journalistin, China), 2007

Max Zirngast (Journalist, Österreich), 2019
Moshe Zuckermann (Soziologe und Historiker, Israel), 2011
Marylin Zuniga (politische Aktivistin, USA), 2017

(jW-Mitarbeiter sind nicht aufgeführt)

Künstlerinnen und Künstler

Gerardo Alfonso (Liedermacher, Kuba), 1999
Jennifer Antoni (Schauspielerin), 2012
Atari Teenage Riot (Digital Hardcore), 1996
Banda Bassotti (Combat-Rock-Ska, Italien), 2008
Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot (2006)
Britta (Berliner Rockband), 1999
Brüllen (Rock und Soul), 1998
Uschi Brüning (Jazz- und Soul-Sängerin), 2000
Capoeira Topázio Berlin, 2017
Chumbawamba (Alternative-Rock, Großbritannien), 2005
Cool Breeze (Rock, Blues, Soul, TexMex), 2009
Franz Josef Degenhardt (Liedermacher und Schriftsteller), 1997
Kai Degenhardt (Liedermacher) 1998, 2012
Djs Melissa Logan & Kiki Moorse (Minimal-Electro), 2001
Arne van Dorsten (Schauspieler), 2018
Faten El-Dabbas (Spoken-Word-Künstlerin), 2018
Annegret Enderle (Pianistin), 2018
Tino Eisbrenner (Sänger), 2016
EWO2 (elektronisches Weltorchester), 2009
Vicente Feliu (Liedermacher, Kuba), 2009
F.S.K. (Avantgarde-Band), 2002
Luis Galríto (Liedermacher, Portugal), 2014
Hans-Beimler-Chor (2010)
António Hilário (Liedermacher, Portugal), 2014
Susanne Jansen (Schauspielerin), 2018
Ursula Karusseit (Schauspielerin und Regisseurin), 2000
Dota Kehr (Die Kleingeldprinzessin), 2015
Dietrich Kittner (Satiriker und Kabarettist, Österreich), 2000
Pól Mac Adaim (Liedermacher, Großbritannien), 2010
Ibrahim Mahama (Künstler, Ghana), 2018
Microphone Mafia (Rap), 2016
Nicolás Miquea (Liedermacher, Dichter und Gitarrist, Chile), 2017, 2018
Pablo Miró (Sänger und Multiinstrumentalist, Argentinien), 2012
Neues Glas aus alten Scherben (Rockband), 2002
Danbert Nobacon (Musiker, Großbritannien), 2008
Pepe Ordás (Liedermacher, Kuba), 2009
Pankow (Rockband), 1996
Parole Trixi (Rock und Punk), 2001
Gian Paolo »Picchio« Picchiami (Sänger der italienischen Band Banda Bassotti), 2015, 2017
Gina Pietsch (Sängerin und Schauspielerin), 2008, 2018, 2019
Ernst-Ludwig Petrowsky & Enfant (Crossover und Jazz), 2000
The Pokes (Folkpunk), 2010, 2015
Prokopätz (Jazzorchester), 2005
Proyecto Son Batey (Kuba), 2016, 2018, 2019
Recorder (2001)
Knarf Rellöm (Elektro-Punk), 1998
Christine Reumschüssel (Schauspielerin), 2019
Erich Schmeckenbecher (Zupfgeigenhansel, Liedermacher, BRD), 2014
Josh Sellhorn (2000)
Dr. Seltsam (2005–2013,2015–2018)
Sha-Karl & Smoke (Rap), 2002
?Shmaltz! (Klezmer-Balkan-Beats), 2013
Eduardo Sosa (Kuba), 2019
Tarwater (Electronic-Duo), 1999
Tobias Thiele (Liedermacher), 2018
Trio Palmera (Salsa, Rumba, Cha-Cha-Cha), 2012
Tulip (2001)
Lucía Vargas (Rapperin, Kolumbien), 2011
Mathias Wedel (Journalist und Schriftsteller), 2000
Michael Weston King (Singer-Songwriter, Großbritannien), 2011
Xikinkei (Punkrock, Baskenland), 2008
Grup Yorum (Türkei), 2014, 2016
Esther Zimmering, 2014

Dein Abo gegen Dummheit. Lüge und Hass

Zum Seitenanfang