Rosa-Luxemburg-Konferenz 202

Jahr für Jahr. Luxemburg-Liebknecht-Demonstration auf dem Weg zum Friedhof Friedrichsfelde, Berlin am 9. Januar 2011. Foto: Christian Ditsch/version-foto.deJahr für Jahr. Luxemburg-Liebknecht-Demonstration auf dem Weg zum Friedhof Friedrichsfelde, Berlin am 9. Januar 2011. Foto: Christian Ditsch/version-foto.deVor einigen Wochen begingen wir den 100. Jahrestag der Novemberrevolution. Aus dem Spartakusbund hervorgegangen, wurde auf dem I. Parteitag vom 30. Dezember 1918 bis 1. Januar 1919 die Kommunistische Partei Deutschlands gegründet. Nur wenige Wochen danach – am 15. Januar 1919 – wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von der Reaktion ermordet. Seither wird ihrer alljährlich gedacht.

Ellen Brombacher ist Mitglied im Bundessprecherrat der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke.

Dafür steht auch die Luxemburg-Liebknecht-Demonstration, deren Geschichte hier skizziert werden soll. Am 25. Januar 1919 begleiteten Zehntausende in einer gewaltigen Massendemonstration Karl Liebknecht auf seinem letzten Weg, und am 13. Juni 1919 wurden die sterblichen Überreste Rosa Luxemburgs unter riesiger Anteilnahme in Friedrichsfelde beigesetzt. Jahr für Jahr wurden im Januar Rosa und Karl und 42 weitere von der Reaktion ermordete Revolutionäre geehrt – bis zum 15. Januar 1933. In der Nacht des Faschismus war die Fortsetzung dieser Tradition unmöglich. Von 1934 bis 1945 fanden auf dem Friedhof Friedrichsfelde keine organisierten Ehrungen statt. Das am 13. Juli 1926 enthüllte Revolutionsdenkmal von Ludwig Mies van der Rohe wurde von den Faschisten zerstört, und die Gräber der Ermordeten wurden eingeebnet.

Am 13. Januar 1946 fand erstmals wieder die Ehrung statt, und Jahr für Jahr demonstrierten weit mehr als 100.000 Menschen zu den Gräbern auf dem Friedhof der Sozialisten. Die Spitze der am Bahnhof Frankfurter Allee beginnenden Demonstration bildete die Partei- und Staatsführung der DDR. 1988 hatten DDR-Oppositionelle die Absicht, mit der Losung »Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden« an der Demonstration teilzunehmen. Rosa Luxemburg hatte diese Worte geprägt, wenige Wochen, bevor sie von Andersdenkenden ermordet wurde. Das Vorhaben wurde vereitelt.
In Zeiten der Verunsicherung

1988 befand sich die DDR innenpolitisch bereits in einer Situation, in der sie – was immer sie sicherheitspolitisch auch unternahm – nie wirklich das Richtige tat. Hätten wir seinerzeit schon gewusst, was wir heute wissen, dass z. B. Vera Lengsfeld (damals Wollenberger) nun mit der AfD sympathisiert, so wäre manches leichter vermittelbar gewesen. Aber wir neigten ohnehin nicht mehr sehr dazu zu vermitteln und verloren stetig an Einfluss und auch an Glaubwürdigkeit. 1989 begann dann die kurze Strecke der Wende hin zur Restauration des Kapitalismus, und ab dem vierten Quartal 1990 waren wir schon den alten Bundesländern beigetreten worden.

Der Weg dorthin war geprägt von gewaltigen Zweifeln am Gewesenen, von unbilanzierten Hoffnungen und einem bis dahin unvorstellbaren Opportunismus, welcher seinerzeit mit dem Begriff Wendehals umschrieben wurde. In dieser Situation wurden im Treptower Ehrenmal um die Jahreswende 1989/90 Gedenksteine mit faschistischen Parolen beschmiert. Am 3. Januar fand dort deshalb eine Antifakundgebung statt, an der etwa so viele Menschen teilnahmen, wie am 4. November 1989 auf dem Alex gewesen waren. Offiziell zu Wort kamen in Treptow fast ausschließlich sanfte Revolutionäre, die den Antifaschismus der DDR teils total in Frage stellten. Das sahen viele Teilnehmer anders und pfiffen einige Redner aus.

Auf der Sitzung des Sekretariats der SED-Bezirksleitung Berlin wurde die Kundgebung ausgewertet, vor allem mit Blick auf die am 14. Januar 1990 stattfindende Luxemburg-Liebknecht-Ehrung. Es wurde mehrheitlich festgestellt, dass auf dem Sonderparteitag im Dezember 1989 zwar unwiderruflich mit dem Stalinismus gebrochen worden sei, die Reaktionen im Treptower Park aber gezeigt hätten, dass das noch nicht von allen verstanden worden war. Ein solch stalinistisches Verhalten dürfe sich nicht wiederholen, so das damalige Fazit. Die rettende Idee war das stille Gedenken. Wo geschwiegen wird, wird in der Regel auch nichts Falsches gesagt. Und so wurde beschlossen, die Ehrung durchzuführen – ohne Demonstration, ohne Reden, auf dem Friedhof begleitet von klassischer Musik. Hätte dort jemand »Dem Karl Liebknecht, dem haben wir‘s geschworen, der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand« gesungen, er wäre wohl ins Lager der Stalinisten eingereiht worden. So war damals die Zeit. Zum stillen Gedenken kamen unglaublich viele Menschen. Sie schwiegen, und sie demonstrierten doch. Stundenlang zog ein dichter Zug an den Gräbern der Revolutionäre vorbei, die niemals danach gestrebt hatten, einen Schritt hinter die einmal überschrittene historische Linie zurückzugehen.

Marsch vom Leninplatz

1992 geschah dann folgendes: Im Rahmen massenhafter Straßenumbenennungen – nicht der Spanischen Allee oder der Richthofenstraße und ähnlicher an Kaiser- und Nazizeit erinnernde Straßen in Westberlin – sondern der Tilgung der Namen von Straßen, benannt nach Sozialisten und Kommunisten, nicht selten ermordet von den Nazis – war auch der Leninplatz an der Reihe. Mit seiner Umbenennung in Platz der Vereinten Nationen sollte auch das Lenindenkmal geschleift werden. Dagegen regte sich Widerstand, eine Initiative gründete sich, die dazu aufrief, im Rahmen der Luxemburg-Liebknecht-Ehrung im Januar 1992 vom Leninplatz zum Friedhof der Sozialisten zu demonstrieren. Die Resonanz war groß. Zwischen 15.000 und 20.000 Menschen folgten dem Aufruf. Das war der Beginn einer neuen Tradition. In den folgenden Jahren bis einschließlich 1995 demonstrierten wir im Januar vom Leninplatz nach Lichtenberg. Da war das Lenindenkmal längst beseitigt.
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1995 kam es zu einem Zwischenfall, der zu einschneidenden Veränderungen führte. Eine Theatergruppe der Autonomen Antifa (M) Göttingen trat auf dem Friedhofsvorplatz auf. Unter dem Vorwand, die Aufführung sei nicht angemeldet, kam es zu einem ausgesprochen brutalen Polizeieinsatz, die Demonstration galt nun nicht mehr als friedliche Veranstaltung, wenngleich von ihr keinerlei Gewalt ausgegangen war. Im Ergebnis heftiger Debatten spaltete sich das Leninplatzbündnis. Einige erklärten, sie würden nicht weiter zu einer Demonstration aufrufen, weil diese die ganze Luxemburg-Liebknecht-Ehrung gefährdete. Andere wollten die Demonstration weiterführen. So spaltete sich das alte und entstand ein neues, bis zum heutigen Tage aktives Bündnis, teils aus Mitgliedern der Leninplatzinitiative, teils aus Vertretern von Organisationen und Parteien, die ab 1992 in der Demonstration mitmarschiert waren, ohne dezidiert in deren Vorbereitung einbezogen zu sein.

Das Bündnis gewährleistete ab 1996 die Durchführung der Demonstration, nicht ohne Auseinandersetzungen durchstehen zu müssen. Da war zunächst einmal die Berliner Polizei, die unter den CDU-Senatoren Jörg Schönbohm und Eckart Wertebach in den Jahren bis 1999 massive Angriffe auf die Demonstranten unternahm.

Von Anbeginn genoss die Demonstration die Solidarität breiter Teile der PDS-Basis. Ohne deren Unterstützung hätten wir es vielleicht nicht geschafft. In der Landesführung der PDS und auch an der Parteispitze hielten sich die Sympathien für die Demonstration in Grenzen. So gab es auf Dauer kein Interesse an einer Mitwirkung des Landesvorstandes im Bündnis. In keinem Jahr hat der Berliner Landesvorstand einen Bündnisaufruf mit unterschrieben. Zugleich ist festzustellen: Es gab von Anbeginn eine sachliche Zusammenarbeit in Koordinationsfragen. Und als die Demonstranten, vor allem Genossinnen und Genossen der Antifa, zwischen 1996 und 1999 jährlich auf dem Wege zum Friedhof zusammengeknüppelt wurden, so dass teils stundenlange Verzögerungen entstanden, weil wir nicht bereit waren, weiterzulaufen, war es für die Genossen der Berliner PDS eine Selbstverständlichkeit, das stille Gedenken nicht abzumelden, bis die Demonstration den Friedhof erreicht und in das stille Gedenken übergegangen war. Das war mehr als eine moralische Unterstützung. Nach besonders brutalen Prügelattacken 1997 baten die Genossinnen und Genossen der autonomen Antifa darum, zukünftig die Strecke zu verkürzen. Seit 1998 starteten wir dann ab Frankfurter Tor. Diese brutale Art des Umgangs mit der Demonstration endete mit der SPD-PDS-Koalition, die ab Anfang 2002 in der Stadt regierte.

Angriffe von mehreren Seiten

Doch das ist nur eine Seite der Medaille. In den ersten Jahren nach 1996 führte das Neue Deutschland regelrechte Leserbriefkampagnen gegen die Demonstration, und immer wieder äußerten sich führende Politikerinnen und Politiker der PDS abschätzig. Aus dieser Sachlage entwickelten sich auch innerhalb des Bündnisses Kontroversen. Während die einen stets darum kämpften, die PDS letztlich in die Pflicht zu nehmen – nicht zuletzt im Vertrauen in die Parteibasis – vertraten andere die Auffassung, wir sollten unser eigenes Ding machen. Diese Partei, die uns nicht wolle, bräuchten wir nicht. Währenddessen kämpften wir innerhalb der Partei um die Einheit der Ehrung und somit um die Anerkennung durch die Partei. Es war ein großer, wenngleich von uns nie hochgespielter Erfolg, als der Vorstand der Bundespartei unseren Vorschlag akzeptierte und beschloss, dass stilles Gedenken, die Demonstration nach Friedrichsfelde und die Ehrung am Landwehrkanal Bestandteile der Ehrung von Rosa und Karl seien, und die Mitglieder der Partei dazu aufrief, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.

Das wurde besonders im Jahr 2000 von enormer Wichtigkeit, denn die für den 9. Januar jenes Jahres angesetzte Ehrung wurde durch den Polizeipräsidenten verboten. Ein gewisser, polizeilich bereits gesuchter Herr Staps hatte angekündigt, im Rahmen dieser Ehrung ein gegen die PDS gerichtetes »Blutbad« anzurichten. Der Berliner PDS-Landesvorstand erklärte hierzu: »Wir können diese Drohung nicht leichtfertig ignorieren und Menschenleben aufs Spiel setzen. Deshalb haben wir gegen die Verbotsverfügung auch keinen Widerspruch eingelegt.« Aufgerufen wurde zum stillen Gedenken am Wochenende darauf, welches auch stattfand, und dem wir uns anschlossen. Dem folgte eine Zeit prinzipieller Auseinandersetzungen, die hier zu schildern der Platz nicht reicht.

Das Bündnis wurde von zwei Seiten angegriffen. Gregor Gysi schrieb am 11. Januar 2000 an Ulla Jelpke in Antwort auf deren offenen Brief: »Eine kleine gewalttätige Demo löst bei der Mehrheit der Bevölkerung nur Unverständnis aus, (…) Letztlich möchte ich noch darauf hinweisen, dass das Zusammengehen mit der dogmatischen Linken katastrophale Folgen hat (…) « Gregor Gysi war bei weitem nicht der einzige, der sich in dieser Weise äußerte. Dazu heute nur soviel: Weder war die Demo klein, noch war sie gewalttätig, und als dogmatisch bezeichnete Gregor eine nicht gezählte Anzahl an Demonstrationsteilnehmern, die der von ihm geführten Partei angehörten.

Aber wir wurden auch »links« überholt. So war im Februar 2000 in der Zeitschrift Arbeiterpolitik zu lesen, Vertreter der Kommunistischen Plattform hätten mitgeholfen, die etwa 2.000 Demonstranten, die am Stellplatz erschienen waren, in die entgegengesetzte Richtung zu zerstreuen. Ja, wir haben den Landesvorstand in dieser Situation politisch unterstützt, trotz großer Zweifel. Auch wir konnten uns nicht vorstellen, dass die Polizei die Demonstration nicht hätte schützen können. Hätten wir jedoch unsere Zweifel zur Entscheidungsgrundlage gemacht, so hätten wir die Demonstration doppelt gefährdet und uns zukünftige Kooperationen zumindest stark erschwert, und es hätte uns die Sympathie vieler Genossinnen und Genossen gekostet. Die Jahre nach 2000 und die Tatsache, dass niemand bisher die Demonstration von der Ehrung isolieren konnte, zeugt von der Zweckmäßigkeit unseres damaligen Verhaltens.

Die Ereignisse von 2000 blieben nicht der einzige rechte Angriff auf die Demonstration. 2007 explodierte unter der Brücke des S- und U-Bahnhofs Frankfurter Allee ein ferngezündeter Böller, als die Spitze des Zuges dort ankam. Jahre später stand der Täter, ein Rechter, hierfür vor Gericht. Für den 13. Januar 2008 trommelten Nazis zu einem Gegenaufmarsch unter dem Motto »Gegen das Vergessen. Freikorps, Soldaten für Deutschland«. Sabine Lösing, seinerzeit Parteivorstandsmitglied, schrieb damals: »An politischer Dreistigkeit ist das kaum zu überbieten. (…) Die bisher bestenfalls als halbherzig zu bezeichnende Reaktion unserer Partei (das war da schon Die Linke) – zumindest der Parteiführung und des Berliner Landesvorstandes (…) – auf die Naziprovokation wirft Fragen auf. Was müssen Nazis eigentlich tun, damit wir offensiv reagieren? Wie stark müssen sie werden, damit wir die von ihnen ausgehende Gefahr so ernst nehmen, dass wir auf derart symbolträchtige rechte Aktionen ebenso symbolträchtig reagieren? Benötigen sie 2,6 Prozent der Wählerstimmen wie 1928, oder 18,3 Prozent wie 1930, oder müssen sie mit 37,4 Prozent erst stärkste Partei werden wie 1932?« Seither sind elf Jahre vergangen, und wir lesen diese Zeilen unter Umständen, da die AfD stärkste »Oppositions«-Partei im Bundestag und in allen Landtagen der BRD vertreten ist. 2008 wurde die Nazidemonstration letztlich verboten.

Streitbarer Gedenkstein

Abschließend sollen noch zwei Ereignisse benannt werden, die die Luxemburg-Liebknecht-Ehrung nicht unwesentlich beeinflussten. Am 11. Dezember 2006 wurde auf dem Friedhof der Sozialisten in Friedrichsfelde ein Gedenkstein eingeweiht. »Auf dem Stein stehen nicht, wie es vorstellbar wäre« – so schrieben damals Kurt Goldstein, Ellen Brombacher, Rim Farha, Heinz Karl und Sahra Wagenknecht – »Namen von Kommunisten und Sozialisten, die in der Sowjetunion unter Stalin umkamen, nicht selten vertraute Kampfgefährten derer, die im Rondell begraben liegen. In diesen Stein ist ein Kampfbegriff eingemeißelt: ›Opfer des Stalinismus‹. Das sind in den Augen der Gegner jedes sozialistischen Gedankens inzwischen all jene, die irgendwann zum Beispiel mit der DDR in Konflikt gerieten, ob zu Recht oder zu Unrecht. Nicht zuletzt das assoziiert dieser Stein, und er ist somit zuvörderst eine Provokation für viele Sozialisten und Kommunisten. Provokationen sollen in der Regel die Provozierten zu Dummheiten verleiten (…) Es wäre mehr als schädlich, käme die Gedenkstätte zukünftig dadurch in die Medien, dass der besagte Stein in irgendeiner Weise besudelt würde. Deshalb bitten wir alle sich zu den Provozierten Zählenden, niemandem einen Vorwand zu liefern, letztlich jene in Verruf zu bringen, die sich dem Vermächtnis von Rosa und Karl und ebenso dem von Hugo und Werner Eberlein verpflichtet fühlen. Springen wir nicht über den Stock, der uns hingehalten wird.« Natürlich sprangen in den ersten Jahren manche. Manche mögen sogar einen Auftrag erfüllt haben: Sie sprangen und lieferten der Polizei den Vorwand einzugreifen und Medien den Stoff, die Demonstration erneut und bis heute als stalinistisch zu denunzieren. Einige wenige Stalin-Bilder im Rahmen der Demonstration, getragen im Block der MLPD und von türkischen Teilnehmern, dienten immer wieder zur Rechtfertigung der Denunziationen.

2013 gab es dann den Versuch, die Demonstration auf dieser ideologischen »Grundlage« zu spalten. Ein Bündnis Rosa & Karl rief zu einer gesonderten Demonstration auf. »Wir haben«, so schrieben sie, »die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, sondern schreiten fragend voran. Wir wehren uns gegen jeden Dogmatismus und die Verherrlichung von Verbrechen, begangen von sogenannten Linken und im Namen ›der guten und wahren Sache‹. Wir wehren uns gegen eine ›Freund-Feind‹-Logik, denn die Welt, in der wir leben, ist nicht schwarz-weiß, sondern bunt.« Das Bündnis »Rosa & Karl« hat uns natürlich nicht in seine Strategie eingeweiht. Doch diese war leicht zu durchschauen. Wir sollten uns auf diesen von dumpfen Vorwürfen getragenen Diskurs einlassen, die Vorbereitungsphase der Demonstration im Januar 2013 sollte eine des von den Medien befeuerten Streits werden, und unser Bündnis sollte so zum Abschuss freigegeben werden. Dies erkennend, ließen wir uns auf nichts ein, ließen das »Rosa & Karl«-Bündnis agieren und organisierten ruhig die Demo-Mobilisierung. Und es kamen 2013 mehr Teilnehmer als in den Vorjahren, und die anderen kamen nicht einmal auf 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Wir haben auch das ohne jegliches Triumphgehabe zur Kenntnis genommen. Wozu Worte machen in Anbetracht der normativen Kraft des Faktischen.

In wenigen Tagen demonstrieren wir in Erinnerung an Rosa und Karl anlässlich des 100. Jahrestages ihrer Ermordung. Trotz unserer historischen Niederlagen von 1919, 1933 und 1989 haben wir das Ziel, den Profitmechanismus zu überwinden, nie aufgegeben. Doch die Realisierung dieses Ziels bedarf des Überlebens. Im Mittelpunkt unseres Kampfes, und daher auch unserer Demonstration – steht heute das Ringen um den Frieden und gegen den Faschismus. Und dies in der Situation tiefster Restauration des Kapitalismus, die so gern als Neoliberalismus bezeichnet wird, als könne man gegen den Neoliberalismus für einen Kapitalismus mit menschlichem Antlitz kämpfen, als ließe sich das Rad der Geschichte in progressiver Richtung zurückdrehen. Was für ein Betrug. Wir bleiben bei Rosa Luxemburg: Sozialismus oder Barbarei.

Auch, wenn die Welt der erlösten Menschheit, von der Liebknecht in seinem letzten Artikel sprach, nicht in Sicht ist, sagen wir, mit seinen Worten, gerade jetzt: »Wir sind nicht geflohen, wir sind nicht geschlagen. Und wenn sie uns in Bande werfen – wir sind da und wir bleiben da.«

Erschienen am 9. Januar 2019 in der Tageszeitung junge Welt

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Rosa-Luxemburg-Konferenz 2004
 
Rosa-Luxemburg-Konferenz 2003 
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Rosa-Luxemburg-Konferenz 1998  Rosa-Luxemburg-Konferenz 1997  Rosa-Luxemburg-Konferenz 1996

Venezuela-Veranstaltung 28. Mai 2019

Seit 1996 dabei gewesen

Seit 1996 waren zu Gast auf der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz:

Jude Abbott (Sängerin der Band Chumbawamba, Großbritannien), 2005
Mumia Abu-Jamal (politischer Gefangener und Journalist, USA), 1998-2019
Sundiata Acoli (ehem. Black Panther Party, Black Liberation Army, USA), 2013
Arlín Alberty Loforte (Leiterin von Granma Internacional, Kuba), 2017
Tariq Ali (Schriftsteller, Filmemacher, Historiker, Politikwissenschaftler, Pakistan), 2002
Alpidio Alonso Grau (Dichter und Schriftsteller, Abgeordneter, Kuba), 2016
Elmar Altvater (Professor der Politikwissenschaften, Freie Universität Berlin), 1999
Adel Amer (Generalsekretär der KP Israels), 2018
Silvia Ayala (linke Parlamentarierin, Honduras), 2010
Dario Azzellini (Publizist, Dokumentarfilmer, Politikwissenschaftler), 2004

Aitak Barani (Zusammen e. V., Frankfurt/M.), 2017
Nnimmo Bassey (Dichter, Umweltschützer, Nigeria), 2018
Erika Baum (Kommunistin und Antifaschistin), 2010
Canan Bayram (MdB Bündnis 90/Die Grünen), 2018
Rolf Becker (Schauspieler, IG Medien Hamburg), 2000, 2007, 2012, 2015, 2017, 2018
Esther Bejarano (Sängerin und Antifaschistin, Hamburg), 2016
Dan Berger (Schriftsteller, Aktivist, Dozent, USA), 2013
Piero Bernocci (nationaler Sprecher der COBAS-Gewerkschaft, Italien), 2003
Lorenz Gösta Beutin (MdB Die Linke), 2018
Heinz Bierbaum (stellv. Vorsitzender der Partei Die Linke, Professor für Betriebswirtschaft), 2012
Achim Bigus (Betriebsrat bei VW-Zulieferer Karmann), 2010
Joachim Bischoff (Redaktion Sozialismus), 1997
Lothar Bisky (Vorsitzender der Europäischen Linkspartei), 2009
Gerhard Branstner (Schriftsteller), 1997
Harpal Brar (Publizist und Politiker, Indien), 2003
André Brie (Mitglied Parteivorstand PDS), 1999
Luís Britto García (Essayist und Publizist, Venezuela), 2018
Lena Bröckl (ATTAC Deutschland), 2002
Ellen Brombacher (Kommunistische Plattform in der PDS bzw. Die Linke), 1999, 2016, 2017
Francisco Brown Infante (Zentrum für Europäische Studien, Kuba), 2001, 2007
Micha Brumlik (Hochschullehrer, Stadtrat B 90/Grüne), 1997
Robert R. Bryan (Anwalt und Experte für Menschenrechte, USA), 2007, 2008, 2010, 2011

Hernando Calvo Ospina (Journalist, ehemal. politischer Gefangener, Kolumbien), 2013
William Castillo (Vizeaußenminister, Venezuela), 2018
Brian Campfield (Generalsekretär North Ireland Public Service Alliance [NIPSA], Großbritannien), 2011
Cesár Carillo (Europavertreter der Erdölgewerkschaft USO, Kolumbien ), 2004
Pedro Noel Carrillo Alfonso (Ressort Internationale Beziehungen im ZK der KP Kubas), 2012
John Catalinotto (International Action Center, USA), 2001, 2002
Ramón Chao (Schriftsteller, Journalist, Frankreich), 2013
Roberto Chile (Fotograf, Dokumentarfilmer, Kuba), 2016
Michel Chossudovsky (Professor für Wirtschaftswissenschaften, Kanada), 2010, 2014
Roland Claus (PDS-Landesvorsitzender Sachsen-Anhalt), 1997
Faustino Cobarrubia Gómez (Kubanisches Institut für Weltwirtschaft), 2002
Paul Cockshott (Computerwissenschaftler, Universität Glasgow, Großbritannien), 2006
Aydın Çubukçu (Journalist, ehem. politischer Gefangener, Türkei), 2016

Amath Dansokho (Generalsekretär der Partei der Unabhängigkeit und Arbeit Senegals), 2009

Alberto da Silva Moreira (Befreiungstheologe, Universität Goiania, Brasilien), 2007
Dietmar Dath (Autor und Journalist), 2012, 2019
Rodolfo Dávalos (Jura-Professor, Universität Havanna, Kuba), 2003
Angela Davis (Soziologin, Bürgerrechtlerin, Politikerin, USA), 2005
Peter Decker (Redaktion Gegenstandpunkt), 1997
Radhika Desai (Ökonomin, Universität Manitoba, Kanada), 2015
Diether Dehm (stellvertretender Vorsitzender der PDS), 2000
Judith Dellheim (Ökonomin, Mitglied des Parteivorstandes der PDS), 1998
Selahattin Demirtaş (Kovorsitzender der HDP, Türkei), 2017
Gerd Deumlich (Redaktion Marxistische Blätter), 1997
Heinz Dieterich Steffan (Professor der Soziologie, Universität Mexiko-Stadt), 1998, 2006
Ding Xiaoqin (Wirtschaftswissenschaftler, VR China), 2018
Jutta Ditfurth (Publizistin, Buchautorin und Stadtverordnete von ÖkoLinX-ARL im Frankfurter Römer), 1997, 2001, 2012
Sharon Dolev (Gründerin und Direktorin der Regionalen Friedens- und Abrüstungsbewegung in Israel), 2015
Katrin Dornheim (Betriebsratsvorsitzende bei der DB Station & Service AG [Transnet]), 2011
Said Dudin (Journalist und Diplom-Politologe, Palästina), 2001

Thomas Ebermann (Publizist und Politiker), 1999, 2000
Stefan Eggerdinger (Autor), 1997

Johanna Fernandez (Historikerin und Sprecherin des Verteidigungsteams von Mumia Abu-Jamal, USA), 2012
Olga Fernández Rios (Philosophin, Universidad de La Habana, Kuba), 1998
Selim Ferat (Schriftsteller, Mitarbeiter am kurdischen Institut für Wissenschaft und Forschung in Berlin), 1998
Heinrich Fink (ehem. evangelischer Theologe und Vorsitzender der VVN-BdA), 2007
Sara Flounders (International Action Center, USA), 2009
Ulrich Franz (Chemiekreis Wuppertal), 2002
Dieter Frielinghaus (ehem. Moderator der Reformierten Gemeinden und Mitglied der Kirchenleitung Berlin-Brandenburg), 2001, 2016
Uwe Fritsch (freigestellter Betriebsrat, VW Wolfsburg), 2000
Juan Carlos Frómeta de la Rosa (ZK der KP Kuba), 2005
Georg Fülberth (emeritierter Professor für Politikwissenschaft), 2012

Geraldo Gasparin (Mitglied der Bundesdirektion der Landlosenbewegung »Movimento dos Trabalhadores Rurais Sem Terra« [MST] in Brasilien, Beiratsmitglied der Bundesschule »Escola Nacional Florestan Fernandes«), 2012
Wolfgang Gehrcke (stellvertretender PDS-Bundesvorstand), 1996
Christian Geissler (Schriftsteller), 2005
Sami Ben Ghazi (Mitglied der Direktion der Union de la jeunesse communiste de Tunisie [Union der Kommunistischen Jugend Tunesiens]), 2012
Vladimiro Giacché (Ökonom, Italien), 2019
Klaus Gietinger (Autor und Regisseur), 1997, 2009
David Gilbert (ehem. Weather Underground, USA), 2013
Denis Goldberg (Bürgerrechtler und Weggefährte Nelson Mandelas, Südafrika), 2014
Georgina Alfonso Gonzáles (stellvertretende Leiterin des kubanischen Philosophie-Instituts), 2009
Leonel Gonzáles (Mitglied des Nationalen Sekretariats der Zentrale der Gewerkschaften Kubas [CTC]), 2000
William Grigsby Vado »El Chele« (Direktor von Radio La Primerisima, Nicaragua), 2008
Peter Grottian (Professor für Sozialwissenschaften und politischer Aktivist, Freie Universität Berlin), 2007
Lucas Gualdrón (Mitglied des internationalen politisch-diplomatischen Korps der Revolutionären Streitkämpfe Kolumbiens – Armee des Volkes, FARC-EP), 1999

Jan von Hagen (Gewerkschaftssekretär, Verdi-NRW), 2019
Nina Hager (DKP), 1996
Nina Hauer (SPD), 1996
Alain Hayot (Professor für Soziologie, Universität Marseille, Mitglied des Nationalkomitees der KP, Frankreich), 1999
Wladislaw Hedeler (Historiker), 2016–2018
Gabriele Heinecke (Rechtsanwältin), 2013
Volker Hermsdorf (Journalist, jW-Autor), 2015
Nieves Iliana Hernández (Int. Abt. des ZK der KP Kubas), 2019
Gerardo Hernández (Cuban Five, Kuba), 2016
Uwe Hiksch (Bundesgeschäftsführer der PDS), 2003
Wieland Hoban (Komponist, BRD/Großbritannien), 2019
Hannes Hofbauer (Autor und Verleger, Österreich), 2004
Elvira Högemann (Autorin), 1997
Hans Heinz Holz (Philosoph, Schweiz), 2006, 2008
Matthias von Herrmann (Pressesprecher »Die Parkschützer«, »Stuttgart21«), 2011
Alfred Hrdlicka (Bildhauer und Grafiker, Österreich), 2005
Michael Hudson (Ökonom, USA), 2019

Carlos Insunza Rojas (Koordinator des öffentlichen Sektors, Chilenischer Gewerkschaftsdachverband [CUT], Mitglied des Zentralkomitees der KP Chiles), 2013

Ulla Jelpke (MdB, Innenpolitische Sprecherin der PDS-Bundestagsfraktion, 2002; Die Linke, 2011)
Zivadin Jovanovic (ehem. Außenminister der Bundesrepublik Jugoslawien), 2014
Bettina Jürgensen (Vorsitzende der DKP), 2011

Anders Kaergaard (dänischer Whistleblower und Geheimdienstaussteiger), 2014
Christina Kaindl (Aktionsbündnis »Wir zahlen nicht für Eure Krise«), 2010
Boris Kagarlitzky (Soziologe und Publizist, Russische Föderation), 2002
Ernest Kaltenegger (Fraktionsvorsitzender der KPÖ im Steiermärkischen Landtag, Österreich), 2007
Christos Katsotis (Mitglied des PAME-Sekretariat und des ZK der KKE, Griechenland), 2011
Dietrich Kittner (Kabarettist), 2008
Angela Klein (Mitorganisatorin der Euromärsche), 2006
Patrik Köbele (Vorsitzender der DKP), 2013, 2017
Otto Köhler (Publizist), 2015, 2019
Klaus Kolloch (Professor der Wirtschaftswissenschaften, ehem. HU Berlin), 1999
Lena Kreymann (Bundesvorsitzende der SDAJ), 2016, 2019
Alain Krivine (Europaabgeordneter/LCR, Frankreich), 2002
Jörg Kronauer (Sozialwissenschaftler und freier Journalist), 2014, 2018
Michael Kronawitter (praktizierender Arzt und Antifa-Aktivist), 2009
Volker Külow (Historiker), 2016–2018
Ertugrul Kürkcü (Abgeordneter der HDP, Türkei), 2017
Robert Kurz (Redaktion Krisis), 1997

Helmut Laakmann (Sprecher beim Arbeitskampf im Krupp-Stahlwerk Rheinhausen), 2008
Oskar Lafontaine (Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Bundestag, 2006; Politiker und Publizist, 2015)
Annelies Laschitza (Autorin und Historikerin), 1998
Sabine Leidig (MdB, Die Linke), 2010
Marco León Calarcá (Comandante der FARC-EP, Kolumbien), 2015, 2017
Pierre Lévy (Herausgeber der Zeitschrift La lettre de Bastille - République - Nations, Frankreich), 2010
Renate Licht (Regional-und Landesvorsitzende des DGB Thüringen), 2010
Constanze Lindemann (ver.di), 2003
Agostinho Lopes (Mitglied des ZK und der Ökonomischen Kommission der KP Portugals, Mitglied der Parlamentsfraktion der PCP), 2012
Oscar López Rivera (Unabhängigkeitskämpfer für Puerto Rico, USA), 2013
Domenico Losurdo (Philosoph, Italien), 2009
Stefanos Loukas (Direktor und Herausgeber von Rizospastis, Mitglied im Politbüro der KKE, Griechenland), 2009
Gesine Lötzsch (stellvertretende Fraktionsvorsitzende Die Linke.PDS, MdB, 2007; Vorsitzende Die Linke, 2011)

Gladys Marín (Generalsekretärin der KP Chiles), 1999
Alexej Markow (Kommunistischen Einheit der Brigade »Prisrak«, Donbass), 2016
Iván Màrquez (ehem. Verhandlungsführer der FARC, Kolumbien), 2019
Alberto Martínez (Internationale Kommission der FARC-EP, Kolumbien), 2000
Ulrich Maurer (ehem. Landesvors. SPD Baden-Württemberg, Die Linke), 2019
Leo Mayer (1998; Sekretariat Parteivorstand DKP, ehem. stellv. BRV Siemens, 2007)
Achille Mbembe (Politikwissenschaftler und Philosoph, Kamerun), 2018
Peter Mertens (Vorsitzender der Partei der Arbeit Belgiens), 2015
Maria Mies (emeritierte Professorin der Soziologie), 1998
Hans Modrow (ehemal. DDR-Ministerpräsident, Vorsitzender des Ältestenrates der Partei Die Linke), 2015
Markus Mohr (Erwerbsloser, Aktivist der autonomen Bewegung), 2008
Aurélio Monteiro dos Santos (Mitglied der Zentralen Kontrollkommission der PCP, Portugal), 2006
Iván Morales (Movimiento al Socialismo [MAS], Bolivien), 2005
Luis Morlote (Präsident der Asociación Hermanos Saíz [Organisation junger kubanischer Schriftsteller und Künstler], Abgeordneter der Nationalversammlung, Kuba), 2013
Elfriede Müller (Redaktion Bahamas), 1997

Vlado Nadazdin (Serbische Republik, ehem. Generalkonsul der Bundesrepublik Jugoslawien in Düsseldorf), 2004
Iba Ndiaye Diadji (Generalsekretär der Konföderation der Autonomen Gewerkschaften und der Lehrergewerkschaft Senegals, Dakar, Senegal), 2000

Clotile Ohouochi (ehem. Sozialministerin, Côte d’Ivoire), 2018
Ana Elisa Osorio Granado (Umweltministerin im Kabinett Chávez, Venezuela), 2004
Arnaldo Otegi (Politiker, Baskenland), 2007, 2017

Norman Paech (Völkerrechtler), 2011
Tubal Paez (Vorsitzender des kubanischen Journalistenverbandes), 2008
Anja Panse (Schauspielerin), 2018, 2019
Aleka Papariga (Generalsekretärin der KP Griechenlands [KKE]), 2008
Enriqueta Parreño (KP Kuba), 1999
Sémou Páthe Guèye (Professor der Philosophie an der Universität Dakar, Senegal), 2001
Petra Pau (PDS-Landesvorsitzende Berlin), 1997
Tobias Pflüger (Politikwissenschaftler, im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung Tübingen), 2001
Dorothee Piermont (bis 1994 Abgeordnete für die Grünen im Europaparlament), 1998
Alberto Pinzón (Teilnehmer an den Friedensverhandlungen 2001, Kolumbien), 2017
Günter Pohl (Internationaler Sekretär der DKP), 2018
Abel Prieto (ehem. Kulturminister, Kuba), 2019

Guillermo Quintero (Filmemacher, Mexiko), 2017

Bodo Ramelow (Fraktionsvorsitzender Die Linke im Landtag Thüringen), 2013
Ignacio Ramonet (Direktor von Le Monde Diplomatique en Español, Präsident des Vereins Mémoire des luttes, Ehrenpräsident von Attac, Frankreich), 2008, 2013
Miloslav Ransdorf (Stellvertretender Vorsitzender der KP Böhmens und Mährens (KSCM), Tschechische Republik), 2000
Heinz Ratz (Strom & Wasser), 2014, 2017
Thomas J. Richter (Maler und Grafiker), 2000
Wolfgang Richter (GBM), 2005
Anne Rieger (IG Metall, Waiblingen), 2000
Bernd Riexinger (Vorsitzender der Partei Die Linke), 2014, 2017
Iwan Rodionow (Chefredakteur von RT Deutsch, Russland), 2015
Maria Rojas (Wissenschaftlerin, Chile), 2001
Karl Heinz Roth (Historiker, praktizierender Arzt), 1998
Juan Ramon Ruiz (Nationale Revolutionäre Einheit Guatemalas [URNG]), 1999
Thomas Rudek (Wassertisch Berlin), 2011
Rainer Rupp (ehem. Mitarbeiter im NATO-Hauptquartier, Autor), 2001, 2014

Imad Samaha (l´Université Libanaise, Mitglied des Politbüros der KP Libanons), 2009
Jorge Santana Peréz (Philosoph, Universität Havanna, Kuba), 2004
Selma Schacht (Arbeiterkammerrätin, Österreich), 2018
Monty Schädel (politischer Geschäftsführer Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte Kriegsdienstgegner DFG-VK), 2014
Herman Schaus (Landessprecher ver.di Hessen), 2007
Elmar Schmähling (Flottillenadmiral a.D., GBM), 2004
Ulrich Schneider (Generalsekretär Internationale Föderation der Widerstandskämpfer FIR), 2014
Nina Scholz (Journalistin), 2019
Eberhard Schultz (Rechtsanwalt, namhafter Verteidiger in Kurdenprozessen), 1998
Andrea Schuhmann (Antifaschistische Linke Berlin [ALB]), 2007
Günter Schumann (Bildhauer), 2006
Mandakranta Sen (Schriftstellerin, Indien), 2008
Irma Sehwerert Mileham (Mutter von René González Sehwerert (Cuban Five), Kuba), 2011
Maria do Socorro Gomes Coelho (Präsidentin Weltfriedensrat, Brasilien), 2014
Uwe Soukup (Journalist und Buchautor), 1999
Eckart Spoo (Publizist, Redaktion Ossietzky), 2003
Heinz Stehr (Vorsitzender der DKP), 2002
Klaus Steiniger (Chefredakteur Rotfuchs), 2007
Natascha Strobl (Politikwissenschaftlerin, Österreich), 2016
Christian Ströbele (B'90/Die Grünen), 1996, 2001
Peter Strotmann (ATTAC-Rat), 2003
Eugenio Suárez Pérez (Direktor der Zeitschrift Cuba Socialista, Kuba), 2006
Veronika Sykorova (stellv. Vorsitzende des Kommunistischen Jugendverbandes Tschechiens, KSM), 2007

Gáspár Miklós Tamás (Philosoph und Politiker, »Grüne Linke«, Ungarn), 2011
Mesale Tolu (Journalistin), 2019

Enrique Ubieta (Journalist und Philosoph, Direktor der Zeitung La calle del medio, Kuba), 2010, 2018

David Velásquez (Botschafter von Venezuela im Iran), 2011
Inge Viett (Radikale Linke), 2011

Sahra Wagenknecht (1998; Mitglied im Bundesvorstand der PDS, 2004;  Europaabgeordnete / Die Linke, Mitglied im Parteivorstand, 2008; Vorsitzende der Fraktion Die Linke im Bundestag, 2016)
Peter Wahl (ATTAC-Koordinierungsrat), 2004
Linn Washington (Journalist, USA), 2015
Freja Wedenborg (Redakteurin der dänischen Tageszeitung Arbejderen), 2014
Carolus Wimmer (internationaler Sekretär der KP Venezuelas), 2018
Willy Wimmer (CDU-Politiker, ehem. Vizepräsident der OSZE), 2015
Susann Witt-Stahl (Publizistin), 2013, 2016, 2017, 2019
Frieder Otto Wolf (MdEP B'90/Die Grünen), 1999
Winfried Wolf (Redaktion SoZ/MdB PDS), 1997, 2001
Mag Wompel (Redakteurin LabourNet Germany), 2005
Alan Woods (Autor und Publizist, Großbritannien), 2003
Jean Wyllys (Partido Socialismo e Liberdade, Brasilien), 2017

Feng Yuan (Journalistin, China), 2007

Max Zirngast (Journalist, Österreich), 2019
Moshe Zuckermann (Soziologe und Historiker, Israel), 2011
Marylin Zuniga (politische Aktivistin, USA), 2017

(jW-Mitarbeiter sind nicht aufgeführt)

Künstlerinnen und Künstler

Gerardo Alfonso (Liedermacher, Kuba), 1999
Jennifer Antoni (Schauspielerin), 2012
Atari Teenage Riot (Digital Hardcore), 1996
Banda Bassotti (Combat-Rock-Ska, Italien), 2008
Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot (2006)
Britta (Berliner Rockband), 1999
Brüllen (Rock und Soul), 1998
Uschi Brüning (Jazz- und Soul-Sängerin), 2000
Capoeira Topázio Berlin, 2017
Chumbawamba (Alternative-Rock, Großbritannien), 2005
Cool Breeze (Rock, Blues, Soul, TexMex), 2009
Franz Josef Degenhardt (Liedermacher und Schriftsteller), 1997
Kai Degenhardt (Liedermacher) 1998, 2012
Djs Melissa Logan & Kiki Moorse (Minimal-Electro), 2001
Arne van Dorsten (Schauspieler), 2018
Faten El-Dabbas (Spoken-Word-Künstlerin), 2018
Annegret Enderle (Pianistin), 2018
Tino Eisbrenner (Sänger), 2016
EWO2 (elektronisches Weltorchester), 2009
Vicente Feliu (Liedermacher, Kuba), 2009
F.S.K. (Avantgarde-Band), 2002
Luis Galríto (Liedermacher, Portugal), 2014
Hans-Beimler-Chor (2010)
António Hilário (Liedermacher, Portugal), 2014
Susanne Jansen (Schauspielerin), 2018
Ursula Karusseit (Schauspielerin und Regisseurin), 2000
Dota Kehr (Die Kleingeldprinzessin), 2015
Dietrich Kittner (Satiriker und Kabarettist, Österreich), 2000
Pól Mac Adaim (Liedermacher, Großbritannien), 2010
Ibrahim Mahama (Künstler, Ghana), 2018
Microphone Mafia (Rap), 2016
Nicolás Miquea (Liedermacher, Dichter und Gitarrist, Chile), 2017, 2018
Pablo Miró (Sänger und Multiinstrumentalist, Argentinien), 2012
Neues Glas aus alten Scherben (Rockband), 2002
Danbert Nobacon (Musiker, Großbritannien), 2008
Pepe Ordás (Liedermacher, Kuba), 2009
Pankow (Rockband), 1996
Parole Trixi (Rock und Punk), 2001
Gian Paolo »Picchio« Picchiami (Sänger der italienischen Band Banda Bassotti), 2015, 2017
Gina Pietsch (Sängerin und Schauspielerin), 2008, 2018, 2019
Ernst-Ludwig Petrowsky & Enfant (Crossover und Jazz), 2000
The Pokes (Folkpunk), 2010, 2015
Prokopätz (Jazzorchester), 2005
Proyecto Son Batey (Kuba), 2016, 2018, 2019
Recorder (2001)
Knarf Rellöm (Elektro-Punk), 1998
Christine Reumschüssel (Schauspielerin), 2019
Erich Schmeckenbecher (Zupfgeigenhansel, Liedermacher, BRD), 2014
Josh Sellhorn (2000)
Dr. Seltsam (2005–2013,2015–2018)
Sha-Karl & Smoke (Rap), 2002
?Shmaltz! (Klezmer-Balkan-Beats), 2013
Eduardo Sosa (Kuba), 2019
Tarwater (Electronic-Duo), 1999
Tobias Thiele (Liedermacher), 2018
Trio Palmera (Salsa, Rumba, Cha-Cha-Cha), 2012
Tulip (2001)
Lucía Vargas (Rapperin, Kolumbien), 2011
Mathias Wedel (Journalist und Schriftsteller), 2000
Michael Weston King (Singer-Songwriter, Großbritannien), 2011
Xikinkei (Punkrock, Baskenland), 2008
Grup Yorum (Türkei), 2014, 2016
Esther Zimmering, 2014

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