Sozialismus oder Barbarei

Saskia Richartz (li.), Leiterin der Kampagne »Wir haben es satt«. Foto: Christian MangSaskia Richartz (li.), Leiterin der Kampagne »Wir haben es satt«. Foto: Christian MangAm 19. Januar findet in Berlin zum neunten Mal die »Wir haben es satt«-Demo statt. Saskia Richartz, die neue Leiterin der Kampagne, warb für eine zahlreiche Teilnahme an der Veranstaltung. Mehr als 50 Organisationen tragen das Agrarwendebündnis, es ist deutschland-, vielleicht sogar europaweit das größte seiner Art. Das Motto in diesem Jahr lautet »Gerechtigkeit auf den Äckern«. Die Straßenbewegung für bäuerliche Landwirtschaft sei so stark wie nie, und auch Erfolge, wie z. B. Petsizidverbote und das Aussetzen der TTIP-Verhandlungen könnten vorgezeigt werden.

Vom 15. bis 17. Februar findet in diesem Jahr in München wieder die sogenannte Sicherheitskonferenz statt. Sie war von Beginn an als Militärveranstaltung, als Lobbyveranstaltung der deutschen Rüstungsindustrie konzipiert, wie Franz Haslbeck erklärte. Er ist Mitorganisator der Gegendemo am 16. Februar, die ab 13 Uhr stattfindet. Sicherheit können wir brauchen, heißt es in dem Aufruf zur Demo und weiter: »Die Sicherheit, dass wir uns morgen noch unsere Miete leisten können, dass es keinen Krieg gibt und unsere Umwelt nicht den Bach runtergeht. Aber um all das geht es bei der Siko nicht.«

(mik)

Übernommen aus dem jW Online Spezial zur Konferenz 2018: www.jungewelt.de/blogs/rlk2018

 

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