Sozialismus oder Barbarei

Gina Pietsch (re.) und Christine Reumschüssel. Foto: Christian MangAnja Panse begrüßt Gina Pietsch auf der Bühne, die den Anwesenden Auszüge aus ihrem aktuellen Programm zu Rosa Luxemburg zur Novemberrevolution präsentiert und damit den Blick auf eine unvollendete Revolution richtet.

Begleitet von ihrer Partnerin am Klavier, Christine Reumschüssel, beginnen sie mit »Im Gefängnis zu singen« von Bertolt Brecht, Musik Hanns Eisler. Pietsch erinnert an die zahlreichen Stationen Luxemburgs in Gefängnissen und die Möglichkeiten für damalige Interessierte, ihr zuzuhören, ihre Texte zu lesen oder von ihr als Dozentin an der Parteischule der SPD zu lernen.

Es folgen »Die rote Rosa«, ebenfalls von Brecht mit der Musik von Kurt Weill und verschiedene Stücke aus der Hommage »Nachgeboren« von Christa Müller und Christian Koczik. Auf das Berliner Original ohne bekannten Verfasser »Wem hamse de Krone jeklaut« erklingt »So wird es Tag« von Gerhard Gundermann.

Gina Pietsch beschließt den kulturellen Einschub mit den Worten: »Sie wurde ermordet für eine Revolution – ich traue es mich fast gar nicht zu sagen – die eigentlich nicht wirklich die ihrige war, für die sie sich aber mit ihrem Leben einsetzte.« Als Zugabe erschallt gemeinsam mit dem Publikum und erhobener Faust: »Auf auf zum Kampf«

Das Programm ist das nächste Mal am 21. Januar im Café Sibylle in Berlin zu hören. (si)

Übernommen aus dem jW Online Spezial zur Konferenz 2018: www.jungewelt.de/blogs/rlk2018

 

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