Konferenz 2016

Die XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Berliner Urania am Sonnabend konnte einen Teilnehmerrekord vorweisen. Mehr als 2600 Gäste, Unterstützer und Journalisten folgten den Vorträgen, Kulturbeiträgen und Debatten. Höhepunkte der Veranstaltung waren der Auftritt des Kubaners Gerardo Hernández, der nach langjähriger Haft in den USA wegen antiterroristischer Betätigung (»Cuban Five«) 2015 im Zuge eines Gefangenenaustauschs freigekommen war.  Die Linke-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht nannte in ihrer programmatischen Rede Bedingungen für eine Koalition mit SPD und Grünen. Voraussetzungen für ein Zusammengehen der Parteien seien angesichts der Kürzungs- und Kriegspolitik der mitregierenden Sozialdemokraten derzeit nicht gegeben. Einen der kulturellen Höhepunkte bildete das Konzert der bekannten türkischen Musikgruppe Grup Yorum. 

junge Welt wird in der Montagausgabe ausführlich über die Konferenz berichten. Die Vorträge der Konferenz werden in einer Beilage und als Broschüre erscheinen.

Die Tageszeitung junge Welt veranstaltet am Samstag, den 9. Januar 2016, die XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz in der Urania Berlin. Die Zusammenkunft, zu der mehr als 2.000 Teilnehmer erwartet werden, gilt als politischer Neujahrsauftakt der linken Bewegung in Deutschland und steht in diesem Jahr unter dem Motto »Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun: Selber tun!«.

Mit Spannung erwartet wird ein Gastbeitrag von Alexej Markow aus der Ostukraine. Er ist politischer Kommandeur der Kommunistischen Einheit der Brigade »Prisrak« im Donbass. »Der Krieg ist ein abstoßendes und zutiefst unmenschliches Geschäft«, hat Alexej Markow im Interview mit junge Welt erklärt. Dass er heute dennoch freiwillig Flecktarn trägt und im vergangenen Jahr in der blutigen Kesselschlacht von Debalzewe gekämpft hat, sei der Einsicht geschuldet, dass es manchmal in der Geschichte »noch schlimmere Alternativen« gebe. Alexej Markow wird per Videobrücke zur Rosa-Luxemburg-Konferenz zugeschaltet, was in Boulevardblättern der Hauptstadt bereits für Aufregung gesorgt hat.

Ein Jahr nach der Freilassung aus der US-Haft: junge Welt begrüßt Havannas Aufklärer Gerardo Hernández (»Cuban Five«) zu erstem Deutschland-Besuch

Am Samstag, den 9. Januar 2016, veranstaltet die Tageszeitung junge Welt mit Unterstützung von 30 Organisationen, Gewerkschaften und Medien die XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz im Berliner Urania-Haus. Sie steht unter dem Motto »Kein Gott, kein Kaiser, kein Tribun – Selber tun!« und begrüßt als besonderen Ehrengast aus Kuba den Kundschafter Gerardo Hernández (Cuban 5), der heute vor einem Jahr aus US-Haft entlassen worden ist.

Zur größten jährlichen Konferenz linker politischer Kräfte aus der Bundesrepublik und dem Ausland werden wieder mehr als 2.000 Gäste erwartet, über 1.300 Eintrittskarten wurden bereits verkauft.

Das Plakat 2016

XXI. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz

Broschüre 2016

Broschüre zur XXI. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz

Zu bestellen im jW-Shop

Hinweis für Medienvertreter

Die Veranstalter der Konferenz weisen darauf hin, dass Pressevertreter auf der XXI. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 9. Januar 2016 in Berlin nur bei vorheriger Akkreditierung zugelassen werden können. Das Vorlegen eines Presseausweises am Konferenztag selbst reicht für den Zugang zur Konferenz als Pressevertreter nicht aus. Die Akkreditierung konnte über ein Formular beantragt werden, das an die Redaktionen geschickt wurde und auch online auf dieser Seite zu finden war. Antragsschluss war der 4. Januar 2016, Bestätigungen werden bis zum 6. Januar 2016 verschickt.

Orgateam Rosa-Luxemburg-Konferenz

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