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Knapp 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am Sonnabend zur diesjährigen Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin, organisiert von der Tageszeitung junge Welt. Die größte regelmäßig stattfindende Konferenz der Linken im deutschsprachigen Raum fand zum 25. Mal statt.

Die Teilnehmer der XXV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin haben am Sonnabend eine gemeinsame Manifestation verabschiedet: „Unsere Wut und unser Protest richten sich in diesen Tagen gegen die Interventionspolitik des Westens im Nahen und Mittleren Osten“, erklärten die internationalen Referenten und Besucher der Konferenz gemeinsam. „Wir stehen solidarisch an der Seite der arbeitenden Menschen im Iran, im Irak, in Syrien, in Kurdistan, im Libanon, in Palästina und Israel, in Libyen, ... und überall!“

Mit großem Besucherandrang ist am Sonnabend, 11. Januar im Mercure-Hotel MOA in Berlin die XXV. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz mit einem musikalischen Programm eröffnet worden. Die Teilnehmer verfolgen die Referate der Konferenzgäste, darunter die israelische Menschenrechtsanwältin Lea Tsemel und der französische Gewerkschaftssekretär Karl Ghazi (CGT).

Die Tageszeitung junge Welt lädt am Samstag, den 11. Januar 2020 zur Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz ein. Die größte regelmäßig stattfindende Konferenz der Linken im deutschsprachigen Raum findet zum 25. Mal statt, die Veranstalter erwarten über 3.000 Besucher. Bis zum Donnerstag, 9. Januar, 14 Uhr ist noch eine Akkreditierung für Medienvertreter online unter https://rosa-luxemburg-konferenz.de/de/presse-2020 möglich.

Die Podien und Diskussionsrunden der Konferenz widmen sich der Herstellung von Gegenmacht, der Mobilisierung von Protest und Widerstand »von unten«. Beispielhaft dafür steht die israelische Rechtsanwältin Lea Tsemel, die seit fünf Jahrzehnten palästinensische Angeklagte vor Gericht vertritt. Dafür wird sie in ihrer Heimat regelmäßig angefeindet. Im Juni 2019 strahlte Das Erste die kontrovers diskutierte Dokumentation »Lea Tsemel, Anwältin« aus; der Film wurde im Dezember für den Oscar (Kategorie »Bester Dokumentarfilm«) nominiert. Auf der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz wird Tsemel von ihrer Arbeit und den Zuständen unter israelischer Besatzungspolitik berichten.

Die Tageszeitung junge Welt lädt zur XXV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz ein. Diese findet am 11. Januar 2020 im Berliner Mercure Konferenzhotel MOA (Stephanstr. 41, 10559 Berlin-Moabit) statt.

Unter dem Motto »Macht der Straße – Kampf um die Zukunft – Die Systemfrage beantworten« referieren und diskutieren Intellektuelle, Politiker, Wissenschaftler und Künstler aus Europa, den USA, Lateinamerika und dem Nahen Osten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf politischen und gesellschaftlichen Protestbewegungen, die in jüngster Zeit entstanden sind. Auch der Kampf gegen den Putsch in Bolivien wird eine wichtige Rolle spielen. Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, wird an einer Podiumsdiskussion zum Thema »Flucht, Migration und Klassenkampf« teilnehmen. Weiterhin sind die israelische Rechtsanwältin Lea Tsemel, Tory Russell von der US-amerikanischen Black-Lives-Matter-Bewegung, die kolumbianische Gewerkschafterin Luz Díaz sowie Yoerky Sánchez Cuellar, Direktor der Zeitung Juventud Rebelde und kubanisches Staatsratsmitglied, zu Gast. Deutsche und internationale Künstler werden das musikalische Programm der Konferenz gestalten, der libanesische Singer/Songwriter Marcel Chalife ist angefragt. Vor dem Hintergrund der Tragödie der Flüchtlinge im Mittelmeer wird der Schauspieler Rolf Becker gemeinsam mit Hannes Zerbe und Ensemble »Das Floß der Medusa – Requiem für Che Guevara«, ein großes Werk des verstorbenen Komponisten Hans Werner Henze, in einer Neubearbeitung aufführen.

Wenn sich französische »Gelbwesten« mit Black-Lives-Matter-Aktivisten und kubanischen Revolutionären in Berlin treffen – und der gerade aus türkischer Gefangenschaft freigekommene Journalist und jW-Autor Max Zirngast von seinen Erfahrungen berichtet: Dies sind nur einige Programmpunkte der Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz 2020. Bereits zum 25. Mal lädt die Tageszeitung »junge Welt« zur größten regelmäßig stattfindenden Konferenz der Linken im deutschsprachigen Raum ein.

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