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Amandla Awethu!

Berlin. Die XXIII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz unter dem Motto »Amandla! Awethu! Die Machtfrage stellen« am Sonnabend im Mercure-Hotel MOA in Berlin hatte zum ersten Mal Afrika als thematischen Schwerpunkt. Zur Tagung kamen 2.700 Besucher.

Referenten aus sieben Ländern legten dar, unter welchen Bedingungen soziale Kämpfe dort geführt werden und wie postkoloniale wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten auf dem Kontinent überwunden werden können. Die jährlich stattfindende Konferenz wird bereits seit 1996 von der Tageszeitung junge Welt organisiert. Die diesjährige wurde von mehr als 30 Organisationen und Initiativen unterstützt.

In Berlin ist am Morgen im Hotel Mercure MOA Moabit die XXIII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz eröffnet worden. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto »Amandla! Avethu! – Die Machtfrage stellen« und hat Afrika als Schwerpunkt. Behandelt werden unter anderem neue Anläufe zu einer wirklichen Entkolonialisierung auf dem Kontinent. Zu der Konferenz mit Referenten aus sieben Ländern werden mehr als 2.000 Teilnehmer erwartet. Nach einem musikalischen Auftakt mit der Ingoma-Trommelgruppe Berlin spricht zu ihnen als erster der Dichter und Umweltschützer Nnimmo Bassey aus Nigeria, Träger des Alternativen Nobelpreises 2010.

Es ist der Neujahrsauftakt der bundesdeutschen Linken: Unter dem Titel »Amandla! Awethu! Die Machtfrage stellen« veranstaltet die in Berlin erscheinende überregionale Tageszeitung junge Welt, unterstützt von über 30 Organisationen, am Sonnabend, dem 13. Januar 2018, die inzwischen 23. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz. Die ganztägige Veranstaltung findet ab 11 Uhr im Mercure-Hotel MOA (Stephanstraße 41, 10559 Berlin-Moabit) statt. Es wurden bereits 1.500 Karten verkauft, die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit insgesamt 2.500 Besuchern.

Kein Kontinent wird seit Jahrhunderten so ausgebeutet wie Afrika: Verwüstung der Landschaft erzeugt Hungerkatastrophen. Monokulturen größten Ausmaßes vertreiben die Landbevölkerung und erzeugen eine Massenfluchtbewegung. In Afrika ausgebildete Menschen werden vom Westen abgeworben. Politischer Widerstand wird von den früheren Kolonialmächten mit Herrschaftsmitteln bis hin zu Kriegseinsätzen bekämpft.

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