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Die XXII. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz am 14. Januar 2017 im Berliner Konferenzhotel Mercure MOA am Sonnabend konnte einen Teilnehmerrekord vorweisen. Mehr als 2800 Gäste, Unterstützer und Journalisten folgten den Vorträgen, Kulturbeiträgen und Debatten.

Banda Bassotti – der Name dieser italienischen Band steht nicht nur für kraftvolle und vor allem tanzbare Ska-Musik, sondern vor allem auch für ihre politische Haltung. Kein Konzert, auf dem nicht antifaschistische Parolen skandiert werden. Die Musiker beziehen klare Kante: Gegen Imperialismus, gegen Faschismus, für die Unabhängigkeit des Baskenlandes und vor allem für den antifaschistischen Kampf in der Ukraine. Schon viele Reisen führten sie in diese Kriegsregion.

Susan Witt-Stahl (Chefredakteurin der M&R) stellte auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz gemeinsam mit dem Leadsänger der Band, Gian Paolo Picchiami, den Film »Banda Bassoti – la brigata internazionale« vor, in dem das Engagement der Musiker in der Ostukraine dokumentiert ist. »Der Titel zeigt, dass unser Vaterland die ganze Welt ist. Wir sind zwar in Rom geboren, aber Teil der internationalen Arbeiterschaft. Banda Bassotti ist eine Musikband, aber auch eine internationale Brigade.«

Kennengelernt haben sich die Musiker 1984 in Nicaragua. »Wir versuchen, in Konfliktregionen zu gehen, nicht nur um Musik zu machen, sondern auch, um den gerechten Kampf von Menschen zu unterstützen.« Picchiami kündigte an, dass die Band am 1. Mai erneut in den Donbass fahren wird, um eine antifaschistische Kampagne zu unterstützen. »Das Interesse der Öffentlichkeit an den Vorgängen in der Ukraine hat abgenommen«, stellte er fest. Selbst die Linke scheine in Teilen den Infos der kapitalistischen Medien dazu Glauben zu schenken. »Dem müssen wir etwas entgegensetzen, etwa mit unseren Besuchen. Wenn einer von euch am 1. Mai mitkommen möchte, ist er herzlich willkommen.«

Der Film online

Das Plakat 2017

Broschüre 2017

Broschüre zur XXII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz

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